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Willkommen auf meinem Blog. Ich habe mich entschlossen, einen Blog an die Seite meiner Firmen-Webseite zu stellen. Ich werde hier über Neues aus der Welt des Internet berichten. Aber in erster Linie soll dieser Blog zu Testzwecken für  Blog-Erweiterungen dienen, um diese anschließent auf Blog´s meiner Kunden anzuwenden. Bitte haben sie dafür Verständnis. Einen von [...]

Sozialverbände empört über Rundfunkbeitrag für Behinderte

Sozialverbände laufen Sturm gegen den neuen Rundfunkbeitrag, den jetzt auch viele gehörlose und praktisch blinde Menschen zahlen müssen.

Die vorgesehenen Ausnahmefälle reichten nicht. “Die Mehrheit der Menschen mit Behinderungen steht noch immer im Regen. Sie müssen von den Gebühren befreit bleiben”, sagte der Präsident des Sozialverbandes Deutschland (SoVD), Adolf Bauer, der “Rheinischen Post” (“RP”).

“Es ist ein Irrsinn, Demenzkranken und Pflegebedürftigen ohne ausreichende Seh- und Hörfähigkeit mit einer Rundfunkgebühr in die Tasche zu greifen”, sagte Bauer. “Deshalb fordert der Sozialverband SoVD eine rasche gesetzliche Korrektur.”

Ab 1. Januar sind für jeden Privathaushalt monatlich 17,98 Euro fällig – auch wenn kein Radio oder Fernseher in der Wohnung stehen. Blinde und Gehörlose sind nicht mehr generell befreit. Nur taubblinde Menschen und Empfänger von Blindenhilfe müssen auch künftig nicht zahlen. Leute, die gehörlos sind oder eine schwere Sehbehinderung (mindestens 60 Prozent) haben, bekommen nur eine Ermäßigung. Sie zahlen 5,99 Euro pro Monat. Der Rabatt gilt auch für Menschen, deren Grad einer Behinderung mindestens 80 Prozent beträgt. Entscheidend für den Rabatt ist der Vermerk “RF” im Schwerbehindertenausweis.

ARD und ZDF kündigten bereits an, die Gebühr nicht bei den Bewohnern von Pflegeheimen einzutreiben. Dies geht den Verbänden aber nicht weit genug. “Die Sender müssen auch deutlich mehr Sendungen für Hör- und Sehgeschädigte mit Gebärdensprache und Audiodeskription aufbereiten, wenn sie dafür bezahlen müssen”, forderte Wolfgang Tigges, Vize-Geschäftsführer der Düsseldorfer Dachorganisation der Behinderten-Selbsthilfe-Organisation BAG Selbsthilfe, in der “RP”.

“Niemand behauptet, dass es mit Antivirensoftware getan ist”

Klassischen Antivirenprogrammen geht die Puste aus – Neue Ansätze gesucht

 Rund 7,4 Milliarden Dollar (5,6 Mrd. Euro) haben 2011 Konsumenten und Unternehmen Marktforscher Gartner zufolge für Antivirussoftware ausgegeben. Ein schönes Geschäft für die Hersteller, denn sie können gewiss sein, dass ihnen die Arbeit nicht ausgeht. Was die Antivirensoftware-Hersteller nicht an die große Glocke hängen: Viele ihrer Produkte sind nicht sehr wirksam bei der Bewältigung neuer Schadprogramme. In den Augen von Experten braucht es neue Ansätze zur Virenbekämpfung.

Der Industrie immer einen Schritt voraus

Zum einen, weil kriminelle Virenschreiber den Ehrgeiz haben, der Industrie immer einen Schritt voraus zu sein. Zum anderen, weil die Zahl an Malware wie Viren, Würmer, Trojaner oder Spyware in den vergangenen zehn Jahren rasant gewachsen ist. Mehr als 100.000 Schadprogramme spült es mittlerweile nach Darstellung des IT-Sicherheitsanbieters AV-Test täglich in die IT-Kreisläufe.

Studenten des Technion-Israel Institute für Technology und der kalifornische Datensicherheitsspezialist Imperva analysierten 82 neue Computerviren und testeten die Reaktion auf sie bei mehr als 40 Antivirenprodukte, darunter von so namhaften Firmen wie Microsoft, Symantec, McAfee und Kaspersky Lab. Das Ergebnis: Die anfängliche Entdeckungsrate betrug weniger als fünf Prozent.

Verbesserung

Im Schnitt brauchte es knapp einen Monat, bis Antivirenprodukte ihren Erkennungsmechanismus verbesserten und die neuen Viren entdeckten. Zwei der Produkte mit den besten Ergebnissen waren Gratisprogramme.

Die existierenden Methoden seien nicht mehr effizient genug, meint dazu Ted Schlein, auf Sicherheitstechniken fokussierter Investor von Kleiner Perkins Caufield & Byers. Antivirusherstellern ergehe es ähnlich wie Medizinern, die einen Virus erst identifizieren müssten, bevor sie ein Impfmittel entwickeln könnten. Ein Prozess, der zwischen ein paar Stunden und mehren Jahren liegen kann.

“Niemand behauptet, dass es mit Antivirensoftware getan ist”

Große Hersteller wie Symantec oder McAfee haben die Grenzen ihrer Produkte erkannt und versuchen neue Annäherungen. “Niemand behauptet, dass es mit Antivirensoftware getan ist”, zitiert die New York Times Symantec-Manager Kevin Haley. Sein Unternehmen integriert in seine Produkte auch einige neue Technologien wie Verhaltensanalysen. Dabei wird live das Verhalten aller aktiven Programme beobachtet und Alarm geschlagen, sobald ein Programm ein gefährliches Verhalten zeigt.

Start-ups, die sich auf diese Art von Sicherheitslösungen spezialisiert haben, erleben derzeit einen großen Zulauf – auch von Investoren. Eines davon ist Bit9, das vor kurzem eine 70-Millionen-Dollar Finanzspritze von Top-Venture-Firmen wie Kleiner Perkins oder Sequoia erhielt. McAfee schnappte sich Solidcore, dessen Produkte ähnlich wie Bit9 nur jene Programme zulässt, die es als unschädlich erkennt. (kat, Der Standard, 02.01. 2013)

“Raspberry Pi”: Der 35-Euro-Rechner erobert Tüftlerherzen

Der Minicomputer entpuppt sich als eines der populärsten Open-Source Projekte

Weihnachten war für geschätzt eine halbe Million Bastler auch Raspberry Pi-Time. Richtig phonetisch ausgesprochen und aus dem Englischen übersetzt beschäftigten sie sich mit Himbeerkuchen. Doch mit einem Rosengewächs hat der Raspberry Pi so wenig zu tun wie ein Blackberry-Smartphone mit Brombeeren.

Der Preis: 35 Euro

Beim Raspberry Pi handelt es sich um einen scheckkartengroßen Einplatinen-Computer, an den direkt eine Tastatur, Maus oder ein Fernsehgerät angeschlossen wird. Das heuer in den Markt gekommene Rechnerchen ist zu einem Preis von umgerechnet 35 Euro zu haben. Die Nachfrage für das kleine Ding ist enorm. Kurz vor Weihnachten kann man für den Minicomputer, der Linux als Betriebssystem nutzen, auch in einem eigenenApp-Store Programme zukaufen. Das Angebot ist noch klein, 23 Titel können heruntergeladen werden.

Wie ein Computer eigentlich funktioniert

Wer hat’s erfunden? Nein, nicht Schweizer, sondern die Briten. Die Idee geht auf den Computerwissenschafter Eben Upton zurück. Als Doktorand an der Cambridge University machte er die Beobachtung, dass ein Großteil der jungen Informatikstudenten im Grunde gar nicht wusste, wie ein Computer eigentlich funktioniert. Denn die meisten Kinder und Jugendliche wachsen inzwischen mit den Geräten so selbstverständlich auf wie ihre Eltern mit Walkman und Videorekorder.

“Elite”

Eben und einige Mitstreiter (darunter der Spieledesigner David Braben – “Elite”, 1984) setzten sich zum Ziel, ein handliches und preisgünstiges Open-Source-Gerät zu entwickeln, das zum Experimentieren mit Hardware-Komponenten und Software reizte. Das war 2006

Ein Prototyp wurde schließlich im Mai 2011 vorgestellt. Der Startschuss für den Verkauf des von der gemeinnützigen Raspberry Pi Foundation geschaffenen Rechners gleichen Namens mit ARM-Prozessor fiel im Februar 2012. Im Oktober wurde der Arbeitsspeicher auf 512 MB verdoppelt.

Binnen des ersten halben Jahres sollen 500.000 Einheiten verkauft worden sein. Zu Jahresende soll die Millionengrenze erreicht werden.

Raspberry Pi als Garagenöffner

Raspberry Pi hat jedenfalls schon viele Tüftlerherzen höherschlagen lassen. Einer verband seinen Mini-PC mit einer Videobrille, um diese als Bildschirm zu nutzen. Auch kann er alte Spielhallen-Hits wieder ins Wohnzimmer bringen.

An der University of Southampton wurden ein Supercomputer aus 64 Raspberries zusammengebaut.

Für Interessierte bietet die University of Cambridge einen Online-Kurs an, in dem man die notwendigen Grundlagen für die Entwicklung eines geeigneten Betriebssystems für den Mini-Computer lernen kann. Voraussetzung: zwölf Stunden Zeit. (Karin Tzschentke, DER STANDARD, 27.12. 2012)

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Raspberry Pi

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